SWR Aktuell 17.06.2022 Radiointerview

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„Mobil ohne Auto“ in Pforzheim – die Aktion feiert nach Corona-bedingter Zwangspause am Sonntag ihr 25-Jähriges Jubiläum. Dafür wird das Würmtal auf vier Kilometern für Autos gesperrt.

Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde Pforzheim als autogerechte Stadt geplant und gebaut, die Bedürfnisse des motorisierten Individualverkehrs hatten Priorität. Was in den 1950er Jahren als modern und zukunftsweisend empfunden wurde, klingt im Jahr 2022 ziemlich überholt. Und von vielen wird das autogerechte Pforzheim auch als warnendes Beispiel verfehlter Stadtplanung angeführt.

Kein Platz für Autos am Sonntag im Würmtal

Ging der Trend damals in Richtung „Mobil mit Auto“ – ist er seit Jahren eher „Mobil ohne Auto“. Entsprechend feiert der bundesweite verkehrspolitische Aktionstag dieses Jahr sein 25-jährigen Jubiläum – auch in der Region Pforzheim.

Entsprechend wird am Sonntag, den 19. Juni, die Straße vom Pforzheimer Kupferhammer nach Würm für den motorisierten Verkehr gesperrt. Frei ist die Straße dann von 10 bis 18 Uhr für Fahrradfahrer, Inlineskater, für Wanderer, Spaziergänger und Naturliebhaber.

Entlang der Strecke gibt es von verschiedenen Vereinen und Umweltgruppen Angebote und Informationen. Beispielsweise vom Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim, vom Verkehrsclub Deutschland oder von Fridays for Future.

Hagar Hartung ist eine der Mitorganisatorinnen der Aktion im Pforzheimer Würmtal. Sie rechnet mit etwa 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sonntag und bittet daher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Im Interview mit SWR-Moderatorin Sarah Renner erzählt sie, welche Aktionen geplant sind:

25 Jahre "Mobil ohne Auto" in Pforzheim - Programm am Aktionstag

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